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L.C.Kolawole
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Gisela von Frankenberg
Gisela von Frankenberg
ist, wie viele andere, von der Notwendigkeit ergriffen, die Gefüge und Vorstellungen der alten Welt zu zerschlagen, um Platz zu schaffen für die Schwingungen einer heraufdämmernden neuen Welt, in der nicht die festgefahrenen Bilder und Vorstellungen einer freien Balance der Phänomene im Wege stehen.
Grafik/Frankenberg
"...an alle diese: wir wollen keine Spiegelbilder mehr sein. Wir wollen die neue Kunst da suchen, wo sie Geheimnisse verschleiert und neue schafft. Warum hat wohl der alte Rhythmus unserer Sprache und Bilder den vertrauten Wohlklang verloren? Wir sind zum Töten und Neugebären zu feige geworden und erschöpfen uns durch die Benutzung alter Mittel. Keine Sucht nach Neuem, nein, ich sehe es nicht so. Die ungeheure Schwierigkeit eines neuen Wellenganges, in dem wir zwar weltgebunden uns schon befinden, ohne wirklich mitzuschwingen." ( Tagebuch 1954 ).
Gisela von Frankenberg, 1925 in Mannheim geboren, Schriftstellerin und Forscherin, Ausstellungskonzept '25.000 Jahre Wissen als Kunst', Gründerin des Muiska-Museums, Aufbau einer neuen ganzheitlichen Wissenschaft namens Nommologie
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Zeltausstellung

Muiska-Museum

Das Muiska-Museum stellt sich 1975 mit einer 4-wöchigen Zeltausstellung auf dem Maria-Hilf-Platz in München vor.
Titel der Ausstellung:
25.000 Jahre Wissen als Kunst

Zeltausstellung
Die Sonder-Ausstellungen
Die Sonder-Ausstellungen des Muiska-Museums mit seinem übergeordneten Thema "25.000 Jahre Wissen als Kunst" dienen gezielten Themen der Symbolentschlüsselung und sind meist das Ergebnis eines Semesters. Letztere wiederum stellen eine Reise um den Globus dar, mit Altägypten sowohl als Ausgangs- wie Rückbezugspunkt. Die Semester hatten folgende Titel: Grundelemente der Schicksalsbestimmung, Deutsch - Herkunft und Sinn eines Begriffs, Der Schwarze Kontinent - Pharaonensymbolik, Die Göttin Europa und die Doppelaxt, Amerika - Die indianische Friedenspfeife, Von Sumer bis China - Asien und die Planetengeister, Der versunkene Kontinent, Weisheit im Exil. Ob also die wenigen Kunstreste der Germanen - die Gesamtentwicklung Europas - oder ein spezielles Kultsymbol wie dei Doppelaxt auf Kreta oder die indianische Friedenspfeife auf versteckte Informationen untersucht werden, immer wieder erfolgt ein Vergleich mit dem altägyptischen Kanon an Symbolbildern und Namen. Die Eigentliche Grundlage für die Einordnung der gefundenen Resultate bildet aber das Mandala der Weltkulturen des Museums, bestehend aus den 4 Kreisen der Sonnenkategorien, den 2 Kreisen des Zodiaks und den 24 Grundmotiven des Kosmos (=Nommo), die zum Fahrplan der Geschichte wurden, sowie ihren Verpackungen als Archetypen.
Frankenberg
Kurse, Semester.
Frankenberg
Seit Mai 1973 wird in den ersten provisorischen Museumsräumen jeden Freitag abend in 8 Kursen a 12 Themen das Material des Muiska-Museums erläutert und diskutiert.
Themen:
1) Sonnenjahr, Zivilisationsrythmen 
2) 1. - 12. Zivilisation 
3) Kreis, Quadrat, Säule... 
4) Rasse und Kultur   
5) Der blaue Mohr; Juju, Legende, Solo...  
6+7) Theaterexperimente 
8) Wissensberichtigung: Kosmologie, Geologie, Botanik...
L.C.KOLAWOLE
Siebdruck Cham
Diese Zeichen wurden einsmals sowohl getanzt wie auch in rhythmische Schlagformeln der Musik und Strukturen der Masken umgesetzt. In manchmal sich bis zur Extase steigernden Bewegungen, die einer lebendigen Schrift glichen, versuchte man mit der jenseitigen Welt in Verbindung zu treten, teils um sie in ihren Prozessen zu unterstützen, teil um ihre  magischen Kräfte in den eigenen Körper einfließen zu lassen. Bei Kolawole werden musikalische und tänzerische Elemente direkt mit den Zeichen verbunden und damit zu einer graphischen Einheit. Er sagt aber, dass man jederzeit seine Bildaussagen wieder in Musik und Tanz zurückverwandeln könne. Das geschieht aber auch bei intensiver Betrachtung oder wenn man länger mit einem seiner Kunstwerke zusammenlebt.
Seit 1964 nennt Kolawole seine Kunst
MOTION-ART

Dieser englische Begriff läßt sich schwer in die deutsche Sprache übersetzen, da MOTION nicht einfach für Bewegung steht. In gewisser Weise gehen die in den Bildern und Skulpturen benutzten Zeichen auf das Alphabet der afrikanischen Vibrationssprache zurück, von dem angenommen wird, es spiegle die unsichtbaren Schöpferkräfte des Universums wieder.
Die 24 Grundmotive
Notizbuchskizzen

Im gleichen Jahr begann G.v.Frankenberg sie zu studieren und in textliche Definitionen umzusetzen. Ihr fielen Ähnlichkeiten mit Kunstformen alter Kulturvölker, aber auch mit Formen der Natur auf. Mehr und mehr kristallisierte sich heraus, dass es sich um ein universell gültiges Alphabet handelte, einen Schlüssel zu Kultur und Natur. In ihren Seminaren, Vorträgen und Büchern zeigt G.v.Frankenberg auf, wie sich denkerisch mit ihrer Hilfe das Wissen um alles was war, ist und sein wird aus den Erscheinungsbildern herauslösen läßt.

Grundmotive nennt L.C.Kolawole eine Auswahl von 24 Zeichen, die er 1969 nach jahrelangem Grübeln in sein Notizbuch zeichnete. Rechts ist ein altes Blatt aus diesem Notizbuch zu sehen. Er bezeichnet sie auch als images without imagery, in etwa unbebilderte Bilder. Ab 1970 fließen sie in seine Kunst, genannt Motion-Art ein.
Die 24 Grundmotive sind das Alphabet einer universell gültigen Sprache. Mit ihnen gelingt die Beweisführng des geistigen Zusammenhalts aller Menschen. Sie sind die Axt - symbolisch im Zentrum der Labyrinthe gehütet -, die die verwirrenden Erscheinungsbilder der Welt zerhackt, um die nackten Wahrheiten freizugeben.
NOMMOLOGIE
Nommologie bezeichnet eine neue Geschichtsphilosophie, die auf der Entschlüsselung von Kunst basiert. Kunst spricht seit Jahrtausenden eine Sprache, die nur unser Unterbewusstsein versteht und nach ihr handelt. "Die Inhalte, die unmittelbar aus der tiefsten, dunkelsten und niemals ganz bewusst zu machenden Mitte unseres Unbewussten elementar hervorbrechen, sind Fremdkörper, die ewig unverständlich bleiben und niemals ganz vom Ich zu assimilieren sind" (Jolande Jacobi). Diese `Fremdkörper´ waren auch anderen Völkern bekannt. Es sind die Ka-Geister der alten Ägypter, die Djinn König Salomos, die 24 Wächter der Indianer, die 24 Kategorien des Seins in den Veden, die präexistenten Ideen des Sokrates und schließlich Nommo, das Wort, das am Anfang war, in Afrika. Aber nur dort verbindet sich dieser Begriff auch mit einer Person, die vom Himmel herabstieg und diese Ur-Prinzipien zum Menschen brachte - mit Nommo dem Schmied. Dies bliebe Legende, wären nicht inzwischen die 24 Grundmotive - die Fremdkörper - in der Kunst des amerikanischen Künstlers L.C.Kolawole aufgetaucht.
Die 24 Grundmotive
25.000 Jahre Wissen als Kunst
Portrait Gisela von Frankenberg Mandala der Weltkulturen Muiska-Museum Holztür, Afrika Literatur Vortraege und Hoerproben Portrait von L.C.Kolawole die 24 Grundmotive Loewenpaar mit Urhuegel
Frankenberg-Archiv
Nach Lösung aller familiärer Bindungen und einem Neuanfang in den USA trifft sie auf den afroamerikanischen Künstler und Philosophen L. C. Kolawole. Durch diese äußerst spirituelle Verbindung erfährt sie eine enorme Bewusstseinserweiterung und trotz der immer noch brutalen Bedingungen des US-Rassismus gelingt es ihnen, gegenseitiges Vertrauen aufzubauen.
Gisela von Frankenberg
."...denken wir uns mehr und mehr und bewusster in die sichtbaren und unsichtbaren Bewegungen der Natur ein, in die Linien der Ameisen, die Vibrationen der Zweige, die Wellen der Wüstenberge." (Aus der Einführung des Gedichts: Im Atem der Schatten der Steine)
G. v. Frankenberg verarbeitet diese gemeinsame Zeit auf einer Ranch in der Wüste Kaliforniens literarisch. Kolawoles Geschenk für ihr Angagement an seinen Ideen ist die Preisgabe der zeichnerisch fixierten Grundmotive, die hinter jedem Erscheinungsbild stehen. Alle weiteren Arbeiten von G.v.Frankenberg dienen dem Beweis, dass es sich tatsächlich um universell gültige Urideen handelt. Es entsteht eine neue Wissenschaft mit Museum und Lehrstuhl in München - die Nommologie. Am 8.Mai 1985 erhält sie von 2 Männern eines Klosters die Botschaft, dass ihr Initiationsweg zu Ende geht und dass ihre Seele bald erlöst werden wird. Durch sie sei in Deutschland die Tendenz zu einer Erweckung konzentriert worden. Einen Monat später verstirbt sie in München daheim bei ihren Töchtern.
Bücherliste
 

Etappen des Muiska-Museums

1972 Verschickung des 1. Manifests zum Thema "Wiedergefundenes verlorenes Wissen", Aufbau einer Mitarbeitergrupper
1973 Gründung des Muiska-Museums e.V., Beginn eines 2-jährigen Seminars
1975 4-wöchige Zeltausstellung in München auf dem Maria-Hilf-Platz, Titel: 25.000 Jahre Wissen als Kunst
1977 Eröffnung des Muiska-Museums als permanente Ausstellung in eigenen Räumen in München
1978 Verschickung des 2. Manifests, Vortrag Biennale in Venedig, Vortrag beim Oarca-Kongress in München
1979 7 Semester als geschichtliche Reise durch die 5 Kontinente, das Museum präsentiert L.C.Kolawole auf der Baseler Kunstmesse 
1981 1.Grundsatzwerk:'Nommo' erscheint im Aurum Verlag  
1982 Ferienkurs im Schwarzwald; Vortrag auf dem Oarka Kongress; Sondersemester: Die 24 Grundmotive
1983 Beginn eines 1/4 jährlichen Rundbriefes; Ferienkurs im Museum, das 2.Grundsatzwerk:'Die Blaue Blume' wird fertig gestellt
1984 Umwandlung des Muiska-Museums in das Kolawole Museum For Primal Art
1985 Das Kulturvergleichende Lexikon erscheint im Verlag Gisela Meussling als Krönung der langjährigen nommologischen Forschung

Pharao
Pharaoenensymbolik
IsisNephtys
In ihren Seminare versuchte
G. v. Frankenberg die alte labyrinthische Lehrmethode zu praktizieren mit der in den alten Tanz-Universitäten das Zellwissen aktiviert wurde. Die 8 Wendekreise bewirkten ein in Bewegung bleiben zwischen Anfang und Ende und erleichterten das Überwechseln von einer Dimension in die nächste.
Labyrinth

Parallel zu den halbjährlich stattfindenen Sonderausstellungen fanden die 7 Semester als Reise durch die Kontinente statt.
( Allgemein, Deutschland, Europa, Afrika, Amerika, Asien, Mu)

Im Anschluß wurde ein Sondersemester über die 24 Grundmotive abgehalten. Zum Aufbau einer eigenen Universität begann 1984 eine Seminarreihe zur Erstellung von 15 Lehrbüchern. Zur Förderung der zukünftigen Synthese von Kultur und Natur hatte jeder Fachbereich einen doppelten Aspekt: konkret-materiell und esotherisch-spirituell. Bsp. 2.Fach: Mathematik und Zahlenmystik. Leider verstarb G.v.Frankenberg nach dem 2.Seminar und die Mitarbeitergruppe bewältigte den Alleingang nicht

Denn die Ausstrahlungen wandern zunächst unmerklich, dann immer intensiver ins Blut und aktivieren dort schlafende Energien, bis der betreffende Mensch neue Lebenskräfte in sich empfindet, ja sogar die Welt mit ganz neuen Augen betrachtet. Es ist eine neue sanfte Magie der Wiederbelebung dessen, was die moderne Maschienenwelt lahmlegt.

Statt in den Bildern nach Ähnlichkeiten mit den gewohnten Dingen der uns sichtbaren Umwelt zu suchen, die doch nur flüchtige Erscheinungsformen sind, sollte man eher der unhörbaren Stimme
Tuschzeichnung

lauschen, die von dem erzählt, was sich spirituell hinter den Erscheinungen abspielt. Man sollte mit den Augen hören und wie Blinde mit der Haut sehen lernen, denn eigentlich ist MOTION-ART graphische Akkustik. Aufgebaut auf universellen Zeichen, die tatsächlich in allen Jahrtausenden und bei allen Völkern immer wieder aufgetaucht sind, wenn auch meist nur einzeln und nicht so komplett und kompakt wie bei Kolawole.-

UNSTERBLICHE SEELE,
TANZE WIEDER
DER ZAUBERGESANG RUFT
Die Grundmotive sind die unbebilderten Urbilder, die Archetypen per se, die Träger von Geschichte und Kultur. Sie sind der Schlüssel zu der alten und neuen Weltordnung. Ihre komplette Sichtbarmachung gelingt dem Künstler und Philosophen Lawrence Compton Kolawole. Den Beweis ihrer Stimmigkeit erbringt die Schriftstellerin und Forscherin Gisela von Frankenberg. Die 24 Grundmotive sind die geistige Essenz einer seit 25.000 Jahren um Erkenntnis ringenden Menschheit und sie könnten das Fundament sein für eine friedliche Zukunft.
Skulptur die 24 Grundmotive
Weltformel Zuerst sahen sie wie fremde, neue Zeichen aus und es dauerte Jahre, bis G. v. Frankenberg Ähnlichkeiten mit altägyptischen Symbolen, europäischen Höhlenzeichnungen, afrikanischen Musikinstrumenten und und und auffielen. Mehr und mehr entdeckte sie, dass sie hier ein Alphabet globaler Gültigkeit in den Händen hielt, mit dessen Hilfe sich eine Brücke zwischen Wort und Bild schlagen lässt und somit Kunst übersetzbar wird. Denn obwohl wir ständig Bilder und Symbole benutzen, sind wir totale Analphabeten bezüglich der Übersetzung ihrer Inhalte. Wer weiß schon wofür der Apfel am Paradiesbaum steht?
...warum der Heilige Geist als Taube dargestellt wird?...Christus zum Lamm oder Löwen in der Offenbarung wird?
...der Osterhase ein Ei versteckt?...zu Weihnachten ein Baum aufgestellt wird?
...beim Karneval Schiffswagen herumfahren?...die Nazis das Hakenkreuz einsetzten?
...der Islam den 5-Stern, die Juden den 6-Stern benutzen?...die Ur-Christen einen Fisch am Hals trugen?
...der Teufel einen Pferdefuß hat? und warum das Wort Psyche Schmetterling bedeutet?
Diese Sprache zu verstehen, lehrt die Nommologie. Es werden Symbole, Kunstwerke, Architektur und mythische Bilder entschlüsselt und so verlorengegangene Informationen zurückgewonnen zur Berichtigung der Menschheitsgeschichte.
Ur-Alphabet